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Montag, 18. März 2019

Mit dem falschen Fuß aufgestanden – aber richtig!

Eigentlich wollte ich ja ab heute alles richtig machen.
Ausgeruht und positiv in die Challenge starten.
Rechtzeitig aufstehen.
Nicht morgens hetzen.
Dem Tag ein kleines Stück voraus sein, statt immer den Aufgaben des Tages hinterherzuchecheln.
Deswegen hatte ich mir gestern Abend meinen Wecker auf 05:00 Uhr gestellt.

Hatte ich wirklich.
Nur leider hatte ich aber vergessen, den auf 05:00 Uhr gestellten Wecker auch zu aktivieren.
Mit dem Ergebnis, dass ich erst knapp vor der Angst aufgestanden bin, und mich dann natürlich mit Duschen, Zähneputzen und Anziehen saumäßig beeilen musste. 

Im Treppenhaus stellte ich dann fest: Handschuhe vergessen – lieber nochmal rein und Handschuhe holen. Sicher ist ja sicher. Könnte ja kalt werden.
Dann hetzte ich das Treppenhaus hinunter und raus aus dem Haus – um festzustellen, dass leider das Gartentor zugemacht war. Warum ausgerechnet heute, das Tor ist doch sonst nie zu?
Während ich das Tor aufmachte, fuhr gemächlich die Straßenbahn an mir vorbei.
Ich wollte nicht aufgeben, und rannte ihr hinterher. Schaffte es aber natürlich dennoch nicht, sie einzuholen.
„Naja. Nehme ich halt die nächste Straßenbahn, die 20 Minuten später fährt.“ 

Dummerweise hieß das aber auch, in einen übervollen Zug zu steigen.
Nach einer unangenehmen Fahrt freute ich mich auf mein geräumiges Büro.
Leider musste ich feststellen, dass ich Schlüssel und Zugangskarte Zuhause vergessen hatte. 
Na, wunderbar! Wenn schon verkacken, dann richtig. 
Eine nette Kollegin ließ mich glücklicherweise rein.

Immerhin konnte ich mir das Frühstück schmecken lassen. 
Zwei Eier und eine Banane.
Machte satt, aber nicht müde. 
Genau richtig also. 

Kurz nach meinen Frühstück erfuhr ich, dass gleich 2 Kollegen in den vergangenen Tagen Geburtstag hatten. Zu Feier des Tages gab’s süßen Kuchen und herzhaft gefüllte Teigtaschen.
Dem Kuchen konnte ich widerstehen, aber den Teigtaschen…?
Immerhin waren da Tomaten, Peperoni und Frischkäse drin - das ist doch auch irgendwie frisch, oder? 

Konsequent & Willensstark: Dari verkackt gleich beim ersten Frühstück

Zur Mittagzeit hatte ich dann doch Lust auf was Warmes. das bisschen Rohkost snacks sich halt einfach nebenbei so weg. Natürlich musste es was gesundes sein: 
Wirsingkohl, und grüne Bohnen. Ohne Fleisch und vor allem ohne Nudeln, Reis oder gar Pommes. 
Das ist doch gesund, oder etwa nicht...?

Mittag mal anders: Gemüse-Genüsse pur

Sonntag, 17. März 2019

Dieses Mal wird alles anders!

Neulich ist mir aufgefallen, dass ich mich schon seit etlichen Jahren mit dem Thema "Persönliche Weiterentwicklung" befasse (mindestens seit 2013/2014).
Aber trotz der zahlreichen Jahre habe ich erstaunlich geringe Resultate vorzuweisen.
Ich bin immer noch unsportlich, schwächlich, ohne nennenswerte Ausdauer, und schleppe trotz Alkoholabstinenz eine Wampe mit mir herum, die jedem Bierbauch zu Ehre gereichen würde. 

Woran liegt das bloß?
Warum werde ich regelmäßig von Freunden und Bekannten überholt, die nach mir mit Abnehmen, Joggen oder Krafttraining angefangen haben, aber schon nach einem Jahr weiter sind, als ich es jemals war?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil ich kein Dranbleiber bin.
Ich fange 1000 Sachen an, aber ich schaffe es nicht, auch nur an einer Sache dranzubleiben.
Und warum schaffe ich es nicht, dranzubleiben?
Weil mir die Motivation fehlt.
Und warum fehlt mir die Motivation?
Weil mir die Energie fehlt!
Und warum fehlt mir die Energie? Warum bin ich Dauermüde?
Weil ich mich ungesund ernähre! 
Ich schaffe es einfach nicht, mich von Chips, Fertiggerichten, Schokolade und Fastfood loszueisen.

Da kommt eine neue Challenge genau richtig!
Die kommenden Wochen werde ich keine Chips und keine Fertiggerichte essen dürfen, und statt jeden morgen zum Frühstück zu McDonald's zu pilgern (ja, echt jetzt) werde ich das gesunde Frühstück aus der Lunchbox genießen.
Die Hoffnung ist, dass ich meine Sucht nach Junkfood durch die Gewöhnung an gesunde, frische  und unverarbeitete Lebensmittel ersetzen kann.
Diese Challenge soll endlich Mal den erhofften Erfolg; endlich Mal die nachhaltige Änderung meiner Lebensweise bringen!

Ein Letztes Mal: Schwelgen in Junkfood
Bevor ich mich ins karge Clean-Eating stürze, werde ich aber heute ein letztes mal in Junkfood schwelgen; so sehr, dass es mir hoffentlich aus den Ohren herauskommt, und ich für die nächsten Wochen die Lust an Chips, Gummibärchen, Fertiggerichten und Industrie-Snacks verliere...